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Walter-Fritzsch-Turnier

Teilnehmerfeld 2026

Dieses Jahr sind beim Kultturnier aktuell folgende Traditionsmannschaften dabei:

SG Dynamo Dresden

Die Jahre 1998 bis 2012 waren für die SG Dynamo Dresden eine Achterbahnfahrt. Der Verein durchlebte bittere Abstiege, konnte sich jedoch immer wieder aus der Krise befreien. Die Rückkehr in die 2. Bundesliga 2011 war ein Symbol für die Widerstandsfähigkeit des Vereins, der sich durch die Unterstützung seiner leidenschaftlichen Fans und eine engagierte Mannschaft immer wieder aufrappelte. Dynamo Dresden schrieb in dieser Zeit eine Geschichte, die zeigt, wie stark der Wille zum Erfolg sein kann – auch unter schwierigsten Bedingungen.

vorläufiger Kader:

Axel Keller, Silvio Schröter, Thomas Neubert, Christian Fröhlich, Lars Jungnickel, Ronny Scholze, Robert Koch, Sascha Pfeffer, Marc Hensel, 
TR: Hartmut Schade und Matthias Müller

SV Werder Bremen

Zwischen 1999 und 2013 durchlief Werder Bremen unter Trainer Thomas Schaaf und Sportdirektor Klaus Allofs eine erfolgreiche Ära. Höhepunkt war der Gewinn des Doubles aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal in der Saison 2003/04. Der Klub stand für attraktiven Offensivfußball, Teamgeist und Kontinuität, war regelmäßig auf europäischer Bühne präsent. Gegen Ende der Periode setzte ein Abschwung ein: Leistungsträger gingen, die Konkurrenz wuchs. Trotz Rückschlägen bleibt diese Ära eine der erfolgreichsten und prägendsten in der Vereinsgeschichte.

vorläufiger Kader:

Felix Wiedwald, Ailton, Philipp Bargfrede, Tim Borowski, Aaron Hunt, Florian Trinks, Marco Engelhardt, Sebastian Hartung, Holger Wehlage, Felix Kroos

1. FC Union Berlin

Zwischen 1995 und 2014 durchlief Union Berlin eine Phase voller Höhen und Tiefen. Höhepunkte waren der Aufstieg in die 2. Bundesliga 2000/01, das Erreichen des DFB-Pokalfinales 2001 und die anschließende Teilnahme am UEFA-Cup 2001/02 – ein historischer Schritt für den Ost-Klub. Krisen wie Abstieg in die Regionalliga oder finanzielle Unsicherheiten prägten die Jahre ebenso. Unter Trainern wie Georgi Wassilev und später Uwe Neuhaus sowie prägende Spieler wie Torsten Mattuschka stabilisierte Union sportlich und organisatorisch, legte das Fundament für die spätere Etablierung im Profifußball und stärkte seine Identität als traditionsreicher Ost-Klub.

vorläufiger Kader:

Kilian Puschke, Thomas Boden, Chinedu Ede, Ronny Nikol, Christoph Menz, Tom Schneider, Daniel Göhlert, Karim Benyamina, Philip Möhle

1. FC Magdeburg

Die Jahre 1995 bis 2011 waren eine Achterbahnfahrt für den 1. FC Magdeburg. Absturz in die Niederungen des deutschen Fußballs, Pokalschreck und verpasster Sprung in den Profifußball. 2002 musste der FCM sogar Insolvenz anmelden. Trotz der Rückschläge und Probleme bewahrte sich der einstige Europapokalsieger von 1974 aber stets seine Identität und konnte sich durch den unerschütterlichen Einsatz seiner Fans und Mitglieder sowie der ganzen Region immer wieder aufrappeln.

vorläufiger Kader:

Beer Christian, Beck Christian , Hähnge Sebastian, Dürstel Nico, Otte Peter, Plock Steffen, Zentrich Maik , Siemke Alex, Kühne Kai, Gerlach Enrico, Müller Andy, Handke Christopher, Dirk Hannemann

FC Energie Cottbus

Zwischen 1995 und 2010 durchlief Energie Cottbus eine prägende Ära: Höhepunkt war der historische Aufstieg in die Bundesliga 1999/2000 unter Trainer Eduard „Ede“ Geyer, der den Klub zu einem ernstzunehmenden Gegner formte. Zuvor hatte das Team überraschend das DFB-Pokal-Finale 1996/97 erreicht, ein Symbol für die kämpferische Moral und den Außenseitergeist des Vereins. In der zweiten Bundesliga-Phase Mitte der 2000er hielt sich Cottbus erneut drei Jahre in der Bundesliga, geprägt von Einsatz, Stabilität und dem typischen Stil dieser Zeit: kämpferisch, moralstark und trotz begrenzter Mittel stets widerstandsfähig.

vorläufiger Kader:

Thomas Hoßmang, Daniel Gunkel, Toralf Konetzke, Daniel Ziebig, Dirk Rettig, Sven Kubis, Romano Lindner, Stefan Wollermann, Tomislav Piplica 

FSV Zwickau

Zwischen 2006 und 2016 erlebte der FSV Zwickau eine beeindruckende Entwicklung, der vom Krisenklub mit Tiefpunkt in der Oberliga bis hin zum Aufstieg in die 3. Liga reichte. Trotz Rückschlägen und starken finanziellen Problemen gelang es dem Verein, sich zu stabilisieren und mit Leidenschaft und harter Arbeit zurückzukehren. Diese Jahre prägten die Identität des Vereins und zeigten den unerschütterlichen Willen, sich als Traditionsklub im deutschen Fußball zu behaupten.

Kader:

Robert Paul, Alexander Köcher, Manuel Stiefel, Ronny König, Marcel Trehkopf, Norman Wohlfeldt, Martin Ullmann, Marco Wölfel, Nils Miatke, René Lange, Davy Frick,
TR: Jörg Hempel

Diese Legenden waren bereits beim Walter-Fritzsch-Turnier dabei...