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Walter-Fritzsch-Turnier

Interview: Enrico Kern - FC Erzgebirge Aue

Enrico, dein fußballerischer Weg führte vom Erzgebirge bis an die Nord- und Ostseeküste. Du hast viele Jahre beim F.C. Hansa Rostock gespielt und bist dann 2010 zu deinem Heimatverein FC Erzgebirge Aue zurückgekehrt. Wie viele Spiele und Tore hast du in deiner aktiven Profikarriere absolviert und erzielt?

So genau kann ich das gar nicht sagen, ich führe keine Statistiken. Aber es müssten um die 380 Spiele und vielleicht 150 Tore gewesen sein. Was steht denn bei Wikipedia? (lacht)

Aktuell bist du Co-Trainer der U19-Mannschaft in Aue. Wenn du auf deine aktive Laufbahn zurückblickst, was war dein größter sportlicher Erfolg in deiner Karriere?

Der größte Moment war für mich definitiv der Aufstieg in die Bundesliga mit dem F.C. Hansa Rostock. Insgesamt war ich fünf Jahre an der Ostsee, und in dieser Aufstiegssaison 2006/2007 habe ich 33 Spiele absolviert und 12 Tore erzielt.
Aber auch die Zeit bei den DFB-Auswahlmannschaften (U18 bis U21, GER-Team 2006) war eine große Ehre. Bei der U-18-Europameisterschaft 1998 haben wir mit Deutschland das Finale erreicht.

Was ist das Besondere an der Teilnahme an Traditionsmannschaften und den Traditionsturnieren in der Halle?

Fußball in der Halle hat schon immer seinen ganz besonderen Reiz – sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer. Das Spiel ist schnell, trickreich, und es fallen viele Tore. Durch das kompakte Spielformat ist Spannung vorprogrammiert.

Bereits zum 13. Mal findet am 14. Dezember in Dresden das Walter-Fritzsch-Turnier statt. Worauf freust du dich am meisten?

Ich bin gespannt auf Borussia Dortmund und den Hamburger SV. Das sind sicher die Top-Teams des Turniers. Mit den vier sächsischen Vereinen aus Chemnitz, Zwickau, Dresden und Aue bekommt der Tag eine großartige Würze. Ich freue mich aber auch auf alte Bekannte und Weggefährten von damals.

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